Was ist eine Facebook Fanseite? Wie funktioniert ein Blog? Welche Funktionen sollte ich bei Twitter kennen? Wir stellen in den nächsten Wochen in loser Folge die Webseiten und Online-Dienste vor, welche zur Kommunikation der Kultur- und Kreativpiloten und Vernetzung der Teilnehmer genutzt werden. Dabei beschreiben wir ihre Funktion und geben Hinweise auf deren Nutzung. Wir möchten dich darüber hinaus ermuntern, eigene Kommunikationstools aufzubauen und dich an unserem Netzwerk zu beteiligen.
Was ist eine Facebook Fanseite?
Facebook www.facebook.com ist das weltweite größte Soziale Netzwerk mit über 18 Million aktiven Nutzern allein in Deutschland (Quelle: www.allfacebook.de). Eine Facebook Fanseite ermöglicht es Einzelpersonen, sich mit einer Organisation oder einer Marke als Fan zu verbinden. Unternehmen und Organisationen bietet eine Fanseite die Möglichkeit, mit den Fans verschiedenartige Inhalte zu „teilen“ und darüber in Dialog zu treten.
Klicke auf das Bild, um zur Fanseite der Kreativpiloten zu gelangen
Wie funktioniert eine Facebook Fanseite?
Facebook definiert die Fanseite als ein Instrument für das Marketing im Internet. Für diesen Zweck wird die Fanseite weiter ausgebaut. Benutzerprofile und Gruppen sind als Kommunikationsinstrument für Unternehmen dagegen weniger geeignet. Einschränkungen ergeben sich vor allem aus den Nutzungsbedingungen. Über die Facsebook Fanseite teilst du Neuigkeiten und Aktualisierungen mit. Die Neuigkeiten werden Posts genannt; sie erscheinen im Datenstrom aller Benutzer, denen dein Unternehmen oder deine Marke gefällt. Die Fans können mit dir in Dialog treten, beispielsweise indem sie unterhalb des jeweiligen Posts auf „Gefällt mir“ klicken, den Beitrag kommentieren und mit ihren Freunden teilen. Facebook stellt für Fanseiten außerdem eine Reihe von Anwendungen zur Verfügung, über die unterschiedliche Funktionalitäten wie Bilder, Videos, Notizen, Diskussionen, Events und Rezensionen eingefügt werden können. Einen guten Leitfaden zum Thema Facebook Fanseite kannst du hier herunterladen: http://www.berlinerbrandung.de/leitfaden/pdf/?file=Facebook_Marketing_Leitfaden_Fanseiten (Quelle: Agentur Berliner Brandung, www.faceboookbiz.de).
Welche Funktionen sollte ich kennen?
Fanseite erstellen: Um eine Fanseite erstellen zu können, brauchst du ein persönliches Profil bei Facebook. Nachdem du dich eingeloggt hast, gehst du auf http://www.facebook.com/pages/create.php und erstellst eine „Offizielle Seite“.
Inhalte: Füge deiner Fanseite Inhalte wie Logos, Fotos und Videos hinzu und erkläre dein Angebot. Veröffentliche regelmäßig Neuigkeiten, um deinen Fans einen Mehrwert zu bieten; publizierst du jedoch zu viele uninteressante Nachrichten, werden Nutzer möglicherweise deine Seite verbergen. du musst daher aufpassen, nicht durch zu viele Posts Fans zu verlieren.
Fans bekommen: Du gewinnst Fans, indem du Freunden auf Facebook deine Seite vorschlägst. Weitere Fans werden folgen, sobald du interessante Inhalte teilst.
Username: Hast du mehr als 25 Fans, kannst du eine Nutzernamen und damit einen direkten Link zu deiner Fanseite erstellen. Das vereinfacht es den Interessenten, deine Seite im Netz zu finden. Um einen Nutzernamen zu erstellen, gehst du auf http://www.facebook.com/username/.
Wie nutzen die Kultur- und Kreativpiloten Facebook?
Die Kultur- und Kreativpiloten findest du auf Facebook unter http://www.facebook.com/kreativpiloten. Auf der Fanseite veröffentlichen wir Hinweise zur Auszeichnung, Neuigkeiten über die Titelträger und Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Wir hängen Bilder und Videos an, damit die Posts auf den Profilseiten unserer Fans besser sichtbar sind.
Was eine Xing-Gruppe ist, erfährst du im nächsten Teil unserer Reihe.
Du bist ein kreativer Kopf? Und dabei, deine Idee mit Leidenschaft umzusetzen? Dann bewirb dich bis 30. Juni 2011 auf www.kultur-kreativpiloten.de um den Titel „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2011“. Mit dieser Auszeichnung gewinnst du Netzwerk, Know-how und Publicity.
Ein Designer, der Notunterkünfte neu entwickelt (Daniel Kerber, morethanshelters), eine Innovationsberatung, die aus 25 verschiedenen Fachrichtungen Probleme analysiert und überraschende Lösungen findet (Dark Horse Innovation) und ein Medienkünstler, der mittels regenerativer Energieerzeugung den Festival-Besucher direkt vor Ort Strom zur Verfügung stellt (Sebastian Fleiter, THE-ELECTRIC-HOTEL) – sie alle sind im vergangenen Jahr als „Kreativpiloten Deutschlands“ ausgezeichnet worden. Jetzt vergeben das Bundeswirtschaftsministerium und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zum zweiten Mal die Auszeichnung „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“.
Gesucht sind Unternehmerpersönlichkeiten, die innovative Ideen und Projekte in der Kultur- und Kreativwirtschaft umsetzen. Dabei ist es egal, ob die Bewerber erste Gehversuche als Existenzgründer machen, ob sie ihre Business-Idee noch ausbrüten oder ob ihr Projekt schon am Markt erfolgreich ist – entscheidend ist die Originalität der Idee und der Unternehmergeist. Bis zum 30. Juni 2011 können sich Kreativ-Unternehmer und solche, die es werden wollen, auf www.kultur-kreativpiloten.de um den öffentlichkeitswirksamen Titel bewerben.
Insgesamt 32 Kultur- und Kreativpiloten werden ein Jahr lang den Titel tragen und von Branchenfachleuten des u-instituts für unternehmerisches Denken und Handeln mit Workshops begleitet. In so genannten Screenings wird ihre Geschäftsidee durchleuchtet und weiterentwickelt. Christoph Backes, Geschäftsführer u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln:
„Die besonderen Arbeitsweisen von Kreativen macht besondere Beratungs- und Förderprogramme zur Unternehmensentwicklung erforderlich. In Screenings begegnen sich Berater und Kreativ-Unternehmer auf Augenhöhe.“
Katja Großer, Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, erklärt die Idee:
„Bei vielen Wettbewerben gibt es Geld zu gewinnen: Das ist gut, aber irgendwann ausgegeben. Was dann? Genau da setzt die Auszeichnung an. Sie bietet den Kreativen nicht Geld, sondern auf die eigene Geschäftsidee abgestimmte Trainings und Workshops, die sie dazu befähigen, aus eigener Kraft mit Ihrer Arbeit wirtschaftlich erfolgreich zu sein.“
Im Austausch mit erfolgreichen Kreativunternehmern entwickeln die Kreativpiloten ihre Geschäftsidee weiter und erwerben in Workshops unternehmensrelevante Kenntnisse, beispielsweise zum Thema Marketing. Gleichzeitig knüpfen sie wichtige Kontakte in der Branche.
„Unser Netzwerk ist gewachsen, seitdem wir zu den Kreativpiloten gehören. Den Experten des u-instituts konnten wir viele Fragen stellen, haben jede Menge Input bekommen und erfahren, was wir verändern müssen und verbessern können. Das war sehr nützlich, um Ideen zu strukturieren und das Geschäft anzukurbeln“,
sagt Stefan Hölldobler, der 2010 mit seiner Firma diefabrik (Leipzig) prämiert wurde.
Kreatives Schaffen und unternehmerisches Denken gehören zusammen, doch viele Kreative fühlen sich von klassischen Anlaufstellen nicht angesprochen. Zudem fehlen ihnen oft Netzwerke, ein „Branchenbewusstsein“ gibt es kaum. 2009 gründete die Initiative darum das RKW Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft mit acht regionalen Ansprechpartnern, die Kultur- und Kreativschaffenden das nötige Unternehmer-Wissen vermitteln. Die Nachfrage zeigt den Bedarf an Orientierung in der Kreativwirtschaft: An den 70 Sprechtagsstandorten haben die RKW-Experten bereits über 2500 Kreative beraten. Den Ansprechpartner für deine Region findest du unter www.rkw-kompetenzzentrum.de/beratung/orientierungsberatung.
Mit dem Wettbewerb will die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft das innovative Potenzial von Kulturschaffenden und Kreativ-Unternehmern in der Öffentlichkeit sichtbarer machen. Ziel ist es, Existenzgründer bundesweit miteinander in Kontakt zu bringen und anderen durch Best-Practice-Beispiele Mut zur Existenzgründung zu machen.
Konzipiert und durchgeführt wird das Programm vom u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e. V. und vom RKW Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes im Auftrag der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Bundesregierung. Die gemeinsame Zuständigkeit für die Initiative liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Die Hochzeit im britischen Königshaus beherrscht die Medien. Laut Medienportal MEEDIA werden weltweit bis zu 2,5 Milliarden TV-Zuschauer erwartet, sechs deutsche Sender übertragen live, teilweise zwölf Stunden lang, und Zeitschriften bereiten Sonderhefte vor… Vom Hype um die Trauung profitieren viele Branchen, insbesondere die kreativen. Laut SPIEGEL ONLINE gibt es Kate und William auf Geschirrtüchern, Porzellantellern und Briefbeschwerern. Auf Münzen. Auf Briefmarken. Auf Manschettenknöpfen und Teebeuteln…
Letztgenanntes Hochzeits-Souvenir wurde vom Unternehmen donkey products in den Hinterhöfen Hamburgs entwickelt. Der Kate-und-William-Teebeutel „KaTEA“ besteht aus einer eigens designten Klappkarte, die Prinz William und Catherine Elizabeth „Kate“ Middleton – very British – zeigt sowie zwei Teebeuteln. >>> How to use: Grußkarte verschicken, Tee aufbrühen und sich so fühlen, als säße man mit dem Hochzeitspaar gemeinsam beim Five o’clock Getränk. Genau das richtige für Fans des Kronprinzen oder Gastgeberinnen kleiner Teegesellschaften, die sich royale Feierstimmung in ihren Teetassen wünschen.
Das Hamburger Unternehmen verschickt „KaTEA“ in die ganze Welt, vornehmlich nach Großbritannien. Neben dieser Limited Edition umfasst die Tee-Range von donkey products bereits eine ganze Fülle von Produkten. Darunter die Serie „RoyalTEA“, die unter anderem die britische Königsfamilie zeigt. Für seine außergewöhnlichen Produktideen wurde Florian Berger, Firmengründer von donkey products, bereits mit dem Titel „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“ von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet.
Kristina Wißling und eines ihrer Objekte (Membranfaltung, gefaltet aus einem Quadrat 21 cm, Tyvek-105 g/m², silver), Bildrechte: Kristina Wißling
Lennestadt. Handgeschöpftes Papier, 40 x 40 cm groß: Die Fläche lebt, sie weiß es nur noch nicht. Wenn Kristina Wißling sie in die Finger nimmt, erweckt sie sie mit hunderten Kniffen und Falten zu einem spannungsreichen dreidimensionalen Leben. Kunst, Zeitvertreib? Auch. Die Kommunikationsdesignerin aus Lennestadt überträgt die Prinzipien der traditionellen japanischen Faltkunst auf industrielle Produkte und Prozesse. Ob Teebeutel, Airbag fürs Auto oder Stent für die Herzarterie: Es gibt fast nichts, was sich mit Origami nicht kunstvoll falten ließe…